Samstag, 22. Oktober 2016

Rezension: "Cometh the Hour/Möge die Stunde kommen" von Jeffrey Archer

Quelle: Macmillan/St. Martin's Press
„Cometh the Hour“ ist der mittlerweile 6. Teil der Clifton Chronicles. Erschienen ist dieser Roman im St. Martin’s Press Verlag im Februar 2016. Heyne wird die deutsche Version mit dem Titel „Möge die Stunde kommen“ im September 2017 veröffentlichen.

Gerichtssaal, 1970, Virginia Fenwick vs. Emma Clifton: Die Entscheidung im Prozess zwischen Emma und Virginia steht an und nur der Brief eines Selbstmörders kann das Blatt noch wenden.
Giles steht vor einer kniffligen Entscheidung. Wird er die Frau, die er liebt, aus der DDR retten oder entscheidet er sich für seine politische Karriere?
Lady Virginia hat finanzielle Probleme bis ein gewisser Cyrus T. Grant III in ihr Leben tritt und Sebastian Clifton treibt seine Karriere bei der Farthings Bank weiter voran. Aber auch eine neue Liebe wird in sein Leben treten. Sebastian verliebt sich in Priya und tut alles in seiner Macht stehende, um sie vor einer arrangierten Heirat in Indien zu retten.
Harry Clifton kämpft weiter für die Freilassung Anatoly Babakovs, dessen Buch „Uncle Joe“ ein weltweit gefeierter Erfolg wird.

Dies ist nur ein kleiner Einblick in die Ereignisse des vorletzten Bandes der Clifton Chronicles. Dieser Teil hat mir wieder richtig gut gefallen und ich konnte kaum aufhören zu lesen. Zurück gelassen werden wir natürlich wieder mit einem fiesen Cliffhanger, so wie es für Jeffrey Archer typisch ist bei dieser Reihe und so bin ich froh, dass ich nur noch ca. 1,5 Wochen auf den letzten Teil warten muss.
Der Erzählstil von Jeffrey Archer ist wieder tadellos. Um die Spannung aufrecht zu erhalten, wird auch mal mitten in der Szene der Schauplatz gewechselt oder ein Kapitel mit drei Punkten an einer entscheidenden Stelle beendet. Viele Szenenwechsel zeigen die Gleichzeitigkeit bestimmter Ereignisse an.
Die Intrigen haben es wieder in sich. Diesmal sind diese aber eher weniger direkt auf die Familie Barrington und Clifton gerichtet, sondern eher auf die Farthings Bank.
Virginia Fenwick hat mich in diesem Teil der Clifton Saga vorzüglich unterhalten. Was sie sich alles ausgedacht hat und welch schauspielerisches Talent sowie Dreistigkeit sie dabei an den Tag gelegt hat... Sowas muss man sich erstmal ausdenken. Ich mag sie immer noch nicht sonderlich, aber ich musste in diesem Teil echt so einige Male über sie schmunzeln.
Gerade mit Giles Barrington und Sebastian Clifton habe ich in diesem Teil sehr mitgelitten. Die Liebe meinte es nicht immer gut mit ihnen und Giles ist sich in diesem Teil dessen noch nicht mal bewusst.
Auch in diesem Teil sind es wieder die Charaktere, die diese Reihe zu etwas Besonderem machen. Ich will nicht zu viel vom Inhalt verraten, aber auch Maisie werden wir in diesem Teil wiedersehen und Harry und Emma Clifton haben so einige bemerkenswerte Momente.
Der Fokus lag hier aber tatsächlich oftmals auf Sebastian Clifton und der Farthings Bank unter Hakim Bishara sowie Giles Barrington und auf der intrigierenden Seite mit Adrian Sloane, Desmond Mellor, Jim Knowles und Virginia Fenwick.

Fazit: Ich freue mich wahnsinnig auf Teil 7 und gebe eine absolute Leseempfehlung mit 5 Sternen für dieses Buch aus.

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